Mud Masters Hamburg. Ein Hindernislauf der seinem Namen gerecht wird.

Co-Autorin Pia, Team EisenschweineBericht von Pia C., OCR-Team Eisenwerk CrossFit

 

Wir kommen am Eventgelände Himmel und Heide in Luhmühlen bei Hamburg an. Der nächste Schritt? Startunterlagen abholen, Laufsachen anziehen und das Gelände abchecken. Viel Zeit ist nicht mehr – aber das ist aufgrund der doch recht frischen zehn Grad nicht so schlimm.

Neben dem Transponder wird die gelbe Warnweste, die die Marathonläufer kennzeichnet, ausgehändigt. 42 km aufgeteilt auf die 18 km Runde, die 12 km und 2 x 6 km. Das bedeutet für uns 4 x den Flyer, die etwa 10 m lange, steile Rutsche und geschlagene 6 x den Sizzler, die Stromschläge, die bis unter die Haut ziehen. Alles in Allem also rosige Aussichten auf einen grandiosen Lauf. Auf dem Weg treffen wir unseren Begleiter vom Ultra Beast, Aaron, der uns auch auf den 42 km begleiten wird.

Am Samstag, den 16. September, geht es gegen 09:10 Uhr für die Alpha Welle auf die 18 km Strecke. Direkt dahinter kommen wir – ca. 40 Marathonis, die sich der Herausforderung stellen. Die Temperaturen sind auf circa 12 Grad angestiegen. Das beste Outfit? Weniger ist mehr – Alex lässt sein Shirt komplett weg und begnügt sich mit der Weste.

Um 09:20 werden wir in das Startareal gerufen. Das Briefing und Warming Up beginnt. Die Ansagen wurden lediglich auf Deutsch gehalten, sodass die internationalen Starter teils ahnungslos auf den Parcours gelassen wurden. Die Folgen traten nach der 18 km Runde ein, wo viele der Läufer falsch abbogen und somit den Turn am Start verpassten.

Mud Masters Obstacle Run, Hindernislauf Deutschland, Auf der Strecke

Um 9:30 Uhr wird das Projekt Mud Masters Marathon in Angriff genommen

Pünktlich um 09:30Uhr fiel der Startschuss und wir, noch saubere Athleten, gingen auf die Strecke. Das erste richtige Hindernis waren die „Monkey Bars“ – im noch sauberen und trockenen Zustand absolut machbar – doch führt die Strecke hier vier Mal vorbei. Weiter geht es über den Reittunierplatz drunter und drüber auf ein freies Feld. Dort wartete die erste Runde Matsch. Runter auf alle Viere und unter dem Stacheldraht hindurch. Durch das zusätzliche Wasser der Sprinkleranlage blieb dort nicht viel saubere Haut übrig.

Mud Masters Obstacle Run, Hindernislauf Deutschland, Hindernis StacheldrahtDie folgenden Hindernisse sind für erfahrene OCR Läufer eher wenig aufregend. Reifen und Wände müssen überquert werden, Waldwege überlaufen ( Ja, auch der „Forrest Trail“ wurde als Hindernis deklariert) und mit dem Seil über einen kleinen Graben geschwungen werden. Beim Buddy Carry durften wir in unserem Dreiergespann zusammen bleiben. Die Beachtung des Einhalten von Hindernissen gehört nicht zu den Aufgaben der Volunteers. Das Highlight auf den 6 km Mud Rookie Kurs war eindeutig der Flyer. 1,2,3 Speed aufgebaut und in einem Wahnsinnstempo ging es in das kalte Nass. 5 km sind geschafft. In diesem Abschluss des 6 km Kurses gibt es die ersten Stromschläge to–go, beim ersten Mal durchaus erträglich. Für uns geht die Strecke weiter. Es folgen weitere Wände, Trampelpfade und Matsch. Das nächste Highlight für uns kommt bei Kilometer 8 – der Horizon Climber, ein Travers Rope mit Wackelkontakt bei zu vielen Personen. Alex und Aaron gleiten geschmeidig auf die andere Seite, Pia schmiert auf der Hälfte ab und landet im Gras. Trotzdem geht es gut gelaunt weiter, denn noch sagen die Beine: Vorwärts! Es folgen weitere sogenannte „Natural Obstacles“, ein erneuter Buddy Carry, Matsch, Matsch und Matsch. Zwischendurch gibt es für die Kletteraffen wieder ein Highlight – Die „Spinning Monkey“ Hangel-Räder. Schade nur, dass Personen unter 1,70 m Körpergrösse Probleme haben an den ersten Griff zu kommen.

Ab und zu lässt sich die Sonne blicken und sorgt dafür, dass die nasse Haut trocknet und die Laune oben bleibt. In Gedanken sind wir bei The Chicken Andreas, der sich zur selben Zeit bei der Spartan EM bei -4 Grad auf dem schneebedeckten Parkour herumtrieb (Anm Tough Chicken: Leider habe ich keinen Gedanken an meine Mitstreiter im flachen Hamburg verschwendet. Dafür waren die Herausfoderungen der Spartan Race EM in Andorra zu extrem. Überleben und nicht letzter werden war hier die Devise 🙂 ich nicht an Dagegen ging es uns doch ganz gut. Es folgen der „Net Jump“ bei dem die Leute mit den kurzen Beinen durchaus mehr Probleme haben, als die Langen, und der „Power Tower“, eine Steile Wand, an welcher Seile herabhängen. Noch Hängen sie da!

Die 12 km „In Shape“-Strecke neigt sich dem Ende- für uns bedeutet das: Hallo Stromschläge! In dieser zweiten Runde haben sich diese deutlich unangenehmer angefühlt. Für uns geht es weiter auf die 18 km Strecke. Die Highlights hier sind schnell zusammengefasst: Der „Monkey Cage“, ein variantenreiches Hindernis, der „Rope Climb“ und der „Pipe Runner“, der zur 12km Strecke gehört. Zusätzlich kommt das „Beast Lap“ eine Strecke von ca. 1 km mit Sandsack. Wieder geht es drüber, drunter und mitten durch den Matsch. Immernoch ist alles lustig und wir gewinnen immer mehr Lust an der Schlammschlacht. Die Beine sind fit, erfahren allerdings immer mehr an Blessuren. Der Matsch ist gespickt von kleinen fiesen Steinen, die zu einer kratzige Reibung auf der Haut führen. Nach ca. 2:15 h erreichen wir Kilometer 17.

Die Pipe wartete am Ende der 18 km

Der 18 km Kurs neigt sich dem Ende zu, wo uns ein Highlight, welches es in Vorjahr noch nicht so gab, die Pipe, erwartete.

Die ca. 3-4m hohe Rampe stellt kein Hindernis für Alex da. Neben seinen zwei Mitstreitern zieht er drei weitere Matschläufer nach oben. Mud Masters ist und bleibt einfach ein Team-Lauf. Für die mithochgezogenen Mud Ninjas ist das Ende in Sicht. Für uns heißt es: Runde 1 von 4.

Mud Masters Obstacle Run, Hindernislauf Deutschland, Hindernis Halfpipe

Wir winken und laufen am Ziel vorbei – die 12 km Runde steht an. Deutlich nasser und matschiger geht es zu den Monkey Bars. Die Strecke hat sich gefüllt, doch kaum erkennen die Leute erkennen kaum die gelben Westen. Trotzdem werden wir von den Marshalls an den Warteschlangen der Hindernisse vorbei gewunken. Unterwegs trifft man auf das ein oder andere Gesicht aus dem Umkreis, doch die Läufer, die man sonst bei anderen OCR´s antrifft, sieht man nicht. Dafür erhält man von wildfremden, dreckverschmierten Läufern Applaus oder mal ein schlammiges High Five. Die Marshalls unterstützen durch die Musik, die sie spazieren fahren oder bieten uns Kaffee an.

Erneut passieren wir die Strohballen, Reifen und Wände. Was sich so langsam bemerkbar macht sind die Beine. Es hüpft sich nicht mehr so leichtfüßig über die kleinen Hindernisse. Auf den 12 km treffen wir viele bekannte Hindernisse an – vor allem Schlamm und Matsch und Matsch und Schlamm. Kleiner Änderungen treten auf: Alles ist rutschiger, nasser und voller Matsch. Beim Flyer kein Problem! Nach der 6 km Grenze sind wir zum dritten Mal am Strom angekommen, doch keiner denkt an die Nutzung der Pussy Lane – Gruppenzwang eben. Kurze „Auas“ und „Ahhs“ und weiter geht es. Langsam wollen die Beine nicht mehr, nach ca. 20 km fangen Pia und Aaron an ihr Zugpferd innerlich zu lynchen, allerdings hält sich alles noch im Rahmen. Beim „Power Tower“ fehlen auf einmal die Seile, sodass wir auf die gegenseitige Hilfe angewiesen sind. Nachdem Pia Alex einen saftigen Tritt beim Erklimmen seiner Schultern versetzt hat, landen alle drei auf der anderen Seite des Hindernisses. Kurz vor dem Ende der 12 km steht sie wieder da – die Pipe.

Anlauf genommen, die Stufe genutzt und Alex war oben – fand eine feste Position und streckte seine Hand den Mitläufern entgegen. In der zweiten Runde erschien die Pipe noch höher. Beine in die Hand genommen und die entgegengestreckte Hand von Alex gepackt. Erst zog er Pia hoch, dann Aaron. Zwischen dem Beenden der zweiten Runde und dem Start in die Dritte liegt wieder nur 1 Hindernis – der Strom. So langsam haben wir keine Lust mehr auf das Gepiekse, aber – schnell durchgekrochen und den Applaus der Zuschauer im Start-Ziel-Bereich genossen. Die zwei langen Runden waren geschafft. Die Beine schwer, aber die restliche Strecke absehbar.

Der Endspurt zum Mud Masters Marathon wird eingeleutet

Zwei Mal noch die Monkey Bars, zwei Mal der Flyer und zwei Mal der Strom. Zähne zusammengebissen. Die Strecke erschien härter, länger und schlammiger. Dennoch – im Dreiergespann durchaus machbar. 6 km später und circa vier Stromschläge pro Nase geht es auf die letzten 6 km. Alex lief voraus, Pia und Aaron folgten ihrem Zugpferd. Ein letztes Mal die Monkey Bars – geschafft, den Flyer genossen, der Sizzler – gepiekst. Die letzten 100 Meter. Die Hände gehen zusammen und wir laufen ins Ziel ein. Nach rund 5:11 Stunden ist es geschafft. Mud Masters Marathon Luhmühlen 2017. Im Ziel erwarten uns 3 erfreuliche Dinge: Die Finisher Medaillie, der Sieg von Pia in der Kategorie Women Marathon und ein flottes Bad unter den Monkey Bars um den Matsch loszuwerden.

 

Fazit:
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Insgesamt hatten wir einen anstrengenden Lauf, der noch viel Potential hat. Die neuen Hindernisse haben uns besonders gut gefallen. Mehr Variationen im Hangeln, die Pipe und weniger Heuballen. Dennoch gibt es einige Teile, die wir uns anders gewünscht hätten. Was unser Unbehagen hervorgerufen hat ist das Nicht-Einhalten des Regelwerks. Teils wurde der Lauf nach 3 und nicht 4 Runden beendet, oder die 12km Runde wurde nicht wie vorgesehen im Start/Ziel Bereich begonnen sondern ab der Mitte (leider war es von der Streckenführung nicht klar ersichtlich und das Stromhindernis unglücklich platziert so dass viele wahrscheinlich unbewusst die Hälfte der 12km Strecke „abgekürzt“ haben ). An dieser Stelle wären Zeitnahmen an Etappen angemessen. Außerdem scheint das Auslassen von Hindernissen Gang und Gebe zu sein, was in unseren Augen teils zu oft genutzt wurde. Die Übersetzung des Briefings wurde bereits angesprochen.

Dennoch – nächstes Jahr wollen wir Wiederkommen.

Die Marathon Helden aus Luhmühlen
Pia, Alex, Aaron

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Ein Hindernislauf mit viel Herzblut organisiert. Der Wrestling Run in Laubendorf

Wrestlemania in Laubendorf

Co-Autor FrankiEin Bericht von Franki

 

In ganz Deutschland gibt es nur noch überteuerte OCR -Läufe. NEIN, sagt ein bayerisches Dorf, dass sich dagegen auflehnt.

Bereits zum dritten Mal haben die Jungs und Mädels des Orgateams der Laubendorfer Ringerabteilung mit viel Herzblut ein klasse Event auf die Beine gestellt. Und das für wenig Kohle – ab 38 € kann man ein tollen Hindernislauf bestreiten. Wer meint, bei der geringen Startgebühr müsse man Abstriche machen wird eines Besseren belehrt und wird positiv überrascht.

Es gibt eine coole Strecke , ausreichend Verpflegung, eine gute Organisation , ein tolles Shirt, eine schöne Medaille, Finisher Pokale für die Besten und natürlich Urkunden für alle. Da können sich andere Organisatoren mal ne Scheibe abschneiden.

So nun aber zum Lauf:

Nachdem vormittags der Wrestling Run Kids ausgetragen wurde, ein 2,5 km Hindernislauf für Kinder, startete um 14:00 Uhr bei schönem Wetter mit angenehmen 28°C auf dem Laubendorfer Sportplatz der Hauptlauf. Es gab die Option, 1 oder 2 Runden mit je 8 km zu laufen.

Wrestling Run, Hindernislauf Deutschland, StartbereichAm Start bekam jeder ein ca. 6 kg Sandsack in die Hände gedrückt. Mit dem ging es den berüchtigten Skiabhang rauf und runter. Und da 1 mal nicht genug war wurde das Prozedere insgesamt 3 mal wiederholt. Ein Glück war es nicht so heiß. Nach dem letzten Anstieg ging es weiter zur Wasserrutsche, – eine Erfrischung die viele wegen der Anstrengung auch nötig hatten. Danach war erst mal laufen angesagt, bevor es durch ein Schaumcontainer, über Heuballen, durch ein Türhindernis und Wassercontainer ging. Zu guter letzt endete dieser Agbschnitt mit einem Kriechhindernis und unendlich vielen Sägespänen.

Es folgte ein Graben über dem ein Gitter lag. Schön dachte ich, alles trocken. Doch schon 20 m später kam das erste Matschfeld zum durchrobben. Nach einer leichten Bergaufpassage musste man durch 3 Autos klettern werden bevor es in den Wald ging. Eine schöne Strecke bei der es auch eine ganze weile DURCH ein Bachlauf ging. Drüber kann ja jeder.

Jetzt kam erst mal eine Getränkestation zum ausruhen bevor es wieder steil bergauf
im Wald ging mit anschließender „Abseileinlage“ . Wieder eine längerer Laufabschnitt der an einem Teich endete, welcher hin und zurück je 90 m durchschwommen werden musste – eine willkommene Abkühlung.

Nun ging es wieder zurück Richtung Start, natürlich wieder den geliebten Skihang hinauf, insgesamt 3 mall, GRRRR :). Anschließend die geliebte Wasserrutsche und am Sportplatz entlang bevor man am Eingang noch eine 3 m hohe Holzwand erklimmen musste. Falls diese nicht bezwungen werden konnte stand ein Mitglied des Ringervereins bereit, der die Person notfalls über das Hindernis werfen konnte. So, nun noch unter Absperrbändern durch und Zielendspurt – geschafft oder wie in meinem Fall – auf zur 2. Runde – ach menno. (Anm TC: Jeder wie er will :-).

Wer also mit einem leichten Lauf rechnete wusste spätestens zu diesem Zeitpunkt, daß der Wresling Run kein Kindergeburtstag war.

Bei den folgenden 8 Kilometer musste zwar der Sandsack am Hügel nicht mitgenommen werden, aber alle anderen Hindernisse genauso absolviert werden. Da die Läufer nun schon die Hälfte hinter sich hatten und es sehr warm war, gab es einige Läufer die aufgaben. Trotzdem schafften es insgesamt 63 Läufer ins Ziel. Bei den Starten, die nur 1. Runde liefen, waren es 103. Insgesamt gab es 173 Starter. Ich schleppte mich nach genau 2h ins Ziel und war ziemlich feddich – aber es war ein geiler Lauf !

Im Ziel gab es Wasser und gekühltes Bier sowie Snacks für die Läufer. Auch Gegrilltes und Duschen standen bereit, um die Teilnehmer wir fit zu machen. So muss ein Laufevent organisiert sein. Hulk Hogan wäre zufrieden 😉

In 2 Jahren haben die „Laubendorfer Ringer „mit ihrem Hindernislauf 5 jähriges Jubiläum. Da haben sie schon etwas besonderes geplant – wir sind gespannt.

Hinweis: Bilder aus diesem Artikel stammen von der Website des Veranstalters.
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Sandblaster Run am Monte Kaolino in Bayern – Der Hit für die Küken!

Heute löse ich beim Tough Chicken endlich mein Versprechen ein, einen Gastbeitrag aus Sicht der Familie beizusteuern.

co-autor-bettieEin Bericht von Bettina

 

Als das Tough Chicken aus dem Ei schlüpfte und 2009 mit den Hindernisläufen begann, waren wir noch zu Dritt und das Tochter-Küken war gerade 4 Jahre alt. Damals sind wir fast zu allen Läufen mitgefahren. Es gab schon damals Läufe mit Rahmenprogramm – manche mehr und manche weniger. Wenn es einen Spielplatz in der Nähe gab oder der Lauf durch einen Innenstadt-Bereich ging, kam eigentlich nie Langeweile auf. Oft haben die Sponsoren schöne Ideen für Kinder – sei es das Glücksrad des örtlichen Autohändlers, bei dem man Gummibärchen gewinnen kann, oder Angebote wie Kinderschminken – mit einem einzigen Kind lassen sich 3-4 Stunden schon überbrücken.

Der Schwierigkeitsgrad stieg enorm mit Küken #2. Einen geländegängigen Kinderwagen hatten wir, aber bei Minusgraden beim Getting Tough Race mal eben einen Ort zu finden, an dem man das Baby zum Wickeln ungestört aus dem Schneeanzug schälen kann, das ist schon eine Herausforderung – vor allem wenn Küken 1 schon anfängt zu frieren und die erste Langeweile bejammert.

Mit dem Schulbeginn der Großen hat sich unsere Begleit-Reisetätigkeit minimiert, wir fahren nur noch vereinzelt mit. Mittlerweile sind die Küken 4 und 10 Jahre alt und beide gleichzeitig beschäftigt zu halten UND Streit zu verhindern, das ist mentaler Marathon.

Der Sandblaster am Monte Kaolino ist in diesem Zusammenhang das absolute Highlight – im positiven Sinne. Natürlich hatten wir dieses Jahr Glück mit dem Wetter – es hätte ja auch regnen können…. Aber die Tatsache, dass das Freibad in den Lauf integriert ist, ist ein Geniestreich.

Die Küken liebten die Wasserrutsche und waren aus dem Wasser kaum herauszubekommen. Gleichzeitig konnten Sie aber vom Becken aus hoch auf den Berg schauen, und wir konnten ein paar mal den Papa hochlaufen sehen. Als er zu den Hindernissen im Freibad selbst kam, standen wir am Rand und haben ein Getränk gereicht. Und wir brauchten keine Zeit abpassen, uns am Ziel einzufinden, das Tough Chicken kam nach dem Lauf einfach zu unserem Liegeplatz. Entspanntes Zuschauen!

Insgesamt war die Atmosphäre im Freibad super, Musik und kulinarisches Angebot waren auch gut – definitiv ein Lauf, der für die ganze Familie ein Spaß ist.

Sandblaster Run, Hindernislauf Deutschland, Tough Chicken, Nate, Franki

Tough Chicken, Nate, Frankie (v.l.)

Mittlerweile sind unsere 2 Küken auch vom OCR Fieber infiziert und haben schon an einigen Kinderläufen teilgenommen. Das wäre vielleicht noch eine Ausbaumöglichkeit für das Team des Sandblasters – ansonsten: Daumen hoch!

Familie Federvieh

 

Anmerkung von TC zum Hindernislauf:
Der Sandblaster am Monte Kaolino ist zwar ein nicht so bekannter Hindernislauf, dafür hat er mit Nate, dem Initiator des Laufs, Herz und Seele und verfügt über eine äußerst anspruchsvolle Streckenführung. Beim 18 km langen Challenger Run muss man gleich 2x, den Monte Kaolino, das Sandmonster, bezwingen. Nebenbei stehen insgesamt 662 Höhenmeter auf dem Programm, was den Läufern einiges abfordert. Wer seine Beinmuskeln auf Herz und Nieren testen möchte ist beim Sandblaster Run goldrichtig und sollte ihn in seine Planung mitaufnehmen.

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Hindernislauf in Finnland. Ein Bericht von Mei aus dem Norden Europas

Ich muss mich für die verspätete Veröffentlichung entschuldigen. Leider ist die Pflege des Blogs in letzter Zeit etwas zu kurz gekommen. Aber ich gelobe Besserung. Und nun viel Spaß beim Lesen beim Bericht von Mei.

Co-Autor Mei

Ein Bericht von Mei

 

 

Am 20. Mai fand in Finnland nahe Helsinki zum siebten Mal der „ExtremeRun Vantaa“ statt.

Die Stimmung und die Organisation waren sehr gut und auch das Wetter spielte mit. Meine Geschichte was vor und hinter dem Lauf noch passierte findet ihr auf „https://saksalainen-poika.fi/2017/07/15/laufen-in-vantaa/“. Die knapp 10km lange Runde, musste einmal absolviert werden, jedoch konnte man, was ich im Nachhinein erfuhr, auf eigenen Wunsch noch weitere Runden dranhängen.

Nach dem Massenstart mit knapp 1.600 Teilnehmern ging es direkt einen kleinen aber steilen Hügel hinauf und oben angekommen direkt wieder runter. Danach lief man erstmal geschätzte 3 km auf Schotter, Feldweg und Asphalt, wodurch sich die Teilnehmer ein wenig aufteilten. Anschließend ging es in den Wald, wo ein felsiger Berg erklommen werden musste. Da dieses natürliche Hindernis knapp 50m breit war, hatte ich hier keine Probleme mit der Masse der Teilnehmer.

Kurz darauf folgte auch schon der erste Versorgungspunkt mit Wasser und einem isotonischen Getränk, wobei ich mich mit einem Becher Wasser begnügte. Nach einem weiteren kleinen Anstieg folgte das erste künstliche Hindernis. Es waren ungefähr 5 m lange Plastikröhren mit einem Durchmesser von ca. 80 cm. Zum Durchkrabbeln waren diese zu eng, also musste man sich lang gestreckt auf Fußspitzen und ausgestreckten Händen irgendwie vorwärtsbewegen. Durch die relativ lange Laufstrecke vor diesem Hindernis gab es zum Glück keine Wartezeit. So zwängte ich mich in eine Freie rein und bewegte mich in einem Schleich-Kriech-Rob-Vorgang langsam vorwärts. Aus der Röhre raus, ging es einige Meter durch den finnischen Wald. Anschließend kam man wieder auf eine Straße welche von 3 Autos ins Längsrichtung blockiert waren. Direkt vor mir waren 2 andere Läufer welche natürlich die Autos wählten, welche am niedrigsten waren. Da ich natürlich nicht warten wollte, beschleunigte ich um direkt auf den Kofferraum des dritten Autos zu springen und weiterzulaufen, was mir auch erstaunlich gut gelang.

Kurz darauf folgte die „Goliattreppe“. Hierbei handelte es sich um ein Baugerüst in Treppenform mit 8 Stufen die je 1 Meter hoch waren. Kaum war ich oben angekommen, ging es danach auf der anderen Seite natürlich auch 8 Stufen wieder runter.

Wenige Meter hinter der „Goliattreppe“ folgte eine Flussdurchquerung. Der knapp 6 m breite Fluss war zu tief um ihn zu durchlaufen, wodurch man ihn mit einigen Schwimmzügen durchqueren musste. Auf der anderen Seite angelangt und das Ufer hochgekraxelt sah man schon eines der bekanntesten Hindernisse bei derartigen Veranstaltungen. Ein Haufen Autoreifen, welchen es zu durchqueren galt. Nachdem ich auch dieses überwunden hatte ging es in ein rechteckiges Baugerüst, welches geschätzt 4 m x 5m x 2m (L*B*H) groß war. In diesem war der ganze Boden mit Gymnastikbällen belegt, welche das Durchkommen aber nicht großartig erschwerte, da es dafür deutlich zu wenig waren. Jedoch glaube ich, dass dieses Hindernis mit doppelt so vielen Gymnastikbällen deutlich interessanter gewesen wäre.

Nach einer weiteren Laufstrecke über einen Feldweg kam die „Netzbrücke“. Hier musste erst an einem Netz aus Seil im 45° Winkel hochgeklettert werden. Dann musste man ein flaches Netz von ca. 3 m Länge überqueren und abschließend in zwei 1 Meter Stufen von der Konstruktion wieder runter klettern oder springen.

Nachdem der Fluss ein weiteres Mal durchschwommen worden war, kam man zum zweiten Versorgungspunkt. Nach einer kurzen Erfrischung lief man erneut auf die „Goliattreppe“ zu. Was ich beim ersten Mal nicht gesehen hatte war, dass die Konstruktion in der Mitte geteilt war und somit rechts von mir Läufer in die entgegengesetzte Richtung kletterten während ich mit ein paar anderen auf der linken Seite das Hindernis bewältigte. Kurz darauf folgte erneut ein Autohindernis. Da zu dem Zeitpunkt niemand direkt vor mir war, konnte ich dieses Mal das niedrigste Auto überqueren. Der Nachteil bei den flachen Autos war jedoch, dass sie jeder wählte wodurch ich durch die schlammige Motorhaube beinahe stürzte.

Nach einigen Metern Feldweg mit leichten Hügeln erreichte ich den dritten Versorgungspunkt, an dem wieder Wasser und isotonische Getränke angeboten wurde. Einem Becher Wasser geschnappt und weiter ging es den nächsten Hügel hinauf. Oben folgte eine elektrische Barriere. Es war ein Torbogen gebaut worden, an dem Fäden hingen welche alle 3 Sekunden ein Elektroschock lieferten. Ich passierte den Bogen ohne Schock und lief kurze Zeit später auf den Sportplatz ein. Dort waren 2 Hürden platziert und nachdem man eine dreiviertel Runde absolviert hatte, ging es erneut in den Fluss, wo aber dieses Mal eine Brücke unterquert werden musste. Zwar war das Wasser nur rund 20 cm tief, jedoch war die Brücke so niedrig, dass man nicht aufrecht laufen konnte. Hatte man hinter der Brücke den Fluss wieder verlassen kam man auf eine lange Gerade, welche über 4 m hinweg mit Schaum befüllt war. Der Schaum ging mir bis zum Hals und ich war froh, dass ich noch gerade so über den Schaumberg hinwegsehen konnte.

Eine Kurve später sah in das Ziel, welches mich nur noch durch ein letztes Hindernis trennte. Das Hindernis bestand aus zwei ungefähr 120 cm hohe Baucontainer, welche mit schaumigen Wasser gefüllt waren und hatte den Namen „Jaajons Dip“ (Jaajo Linnonmaa, ein berühmter TV- und Radiomoderator ist der Veranstalter des Laufs). Direkt dahinter war ein Helfer, der jeden, der die Wassercontainer verließ, mit einem großen Wasserschlauch ins Visier nahm. Als ich dann auf die Zielgerade bog, war ich ein wenig verwundert, da viele Personen ins Ziel liefen, obwohl ich maximal von 5 Personen überholt worden war. Ich beschloss dem Geheimnis später auf den Grund zu gehen und startete meine zweite Runde.

Einige Zeit später lief ich dann nach auch ins Ziel ein, wo mir eine Finishermedaille überreicht wurde und mein Name falsch ausgerufen wurde (im finnischen wird ein „ei“ wie „ey“ ausgesprochen).

Fazit:
Im Nachhinein kann man sagen, dass es ein schönes Rennen war mit guter Stimmung. Auch die Organisatoren und Helfer waren nett und sehr bemüht. Das zudem sonnige aber nicht übermäßig warme Wetter trug dazu bei, dass der Lauf ein sehr schönes Erlebnis war.

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Mud Masters Night Shift versus Day Run

Co-Autor Franki

Ein Bericht von Franki

 

Eines vorweg – dies war mein erster Mud Masters Obstacle Run. Ich war also sehr gespannt, was mich erwartet. Ich lief bei der Nightshift 2 Runden als Supporter für meinen Kumpel das Tough Chicken. Am nächsten morgen versuche ich mich an der 18 km Strecke – also Leute „Augen auf bei der Hobbywahl „

Die Anfahrt war unproblematisch und gut ausgeschildert. Sogar nachts war ein beleuchteter Richtungsweiser aufgebaut.Viele Helfer wiesen einem den richtigen Weg

12 Kilometer Night Shift zur Einstimmung

Um 22:30 gab es das Nightbriefing in einem alten Hubschrauberhangar. Dort wurde für die 9h Läufer sowie diejenigen die „mal rein schnuppern“ wollten und nur 2 oder 3 Runden liefen alles Wichtige erklärt. Die Runde sollte ca. 6,6 km lang sein – im Ziel erwies sie sich als ca. 7,1 km. Das Wetter sollte gut werden ca. 10° – beim Wasser schätze ich mal waren es evt. 8°. Da Sicherheit groß geschrieben wurde trug jeder Teilnehmer eine gelbe Schutzweste sowie ein Blinklicht, welches nach einer bestimmten Rundenanzahl ausgetauscht wurde und in einer anderen Farbe leuchtete. Beides wurde bei der Startnummern Ausgabe ausgeteilt. Jeder Teilnehmer musste zusätzlich eine Rettungsdecke, eine Signalpfeife und eine Stirnlampe bei sich tragen. Etwa 400 Läufer – die in ihren gelben Laufwesten wie eine Horde Minions aussahen- machten sich auf zum ersten Night Shift.

Pünktlich um 0:00 Uhr ging es mit einem schönen Feuerwerk los. Nachdem erst einmal ein Bunker überquert werden musste, ging es im Matsch unter Stacheldraht durch. Man bekam eine Ahnung davon, wie kalt es werden könnte. Abwechselnd ging es über Wände – mit verschiedene Griff Möglichkeiten, durch Kriechhindernisse – teils auch bergauf im Sand – oder über Reifenstapel.

„Execution“ – ein ca. 4 m hohes Gerüst mit einer Falltüre war sicherlich eines der Highlights. Immer zwei Läufer stellten sich zusammen auf eine der 4 Plattformen. Dann wurde von den Marshall von 3 runtergezählt. Plötzlich öffnete sich der Boden und man viel ins kalte Wasser. Unten angekommen wurde man von Rettungsschwimmer in Empfang genommen ehe man ca. 20m bis zum Ufer schwimmen musste. Weiter ging es durch eine schräge Röhre die kletternd zu bezwingen war. Oben angekommen musste man über ein Gerüst die vier Meter wieder hinunter klettern. Mit nassen Händen war dies kein einfaches Unterfangen. Man musste stets aufpassen, nicht auszurutschen. Nach all dem Wasser konnten wir uns auf einer längeren Laufstrecke, die gespickt mit Kriech- und Wandhinernissen war, wieder warm laufen.

Die „Monkey Bars“ war eine rund 8 Meter lange Holzsprossenleiter, die wir entlanghangeln mussten. Schaffte man es nicht, landete abermals im kühlen Nass. Selbst wenn man trockenen Fußes die andere Seite erreichte, wurde man beim direkt anschließenden „Flyer“ garantiert nass. Nachdem man die 10 Meter Höhenunterschied rutschend überwand, flog man in ein rund zwei Meter tiefes Wasserbecken.
Weiter ging es durchs Gelände, krabbelnd unter einem Netz hindurch, über Steilwände und eine 4 Meter hohe Halpipe hoch. Zum Abschluß der Runde kam noch der „Sizzler“. Ein Kriechhinderniss mit Strom, der nachts wohl abgeschaltet war, und man hatte es gepackt. Nach einer Runde konnte man kurz ausruhen und etwas trinken, wenn man selbst dafür gesorgt hatte. Denn zu diesem Zeitpunkt gab es noch keine Verpflegung. Nach 1:07 h machten wir uns auf die zweite Runde. 2 Stunden und 18 Minuten später hatte ich es dann geschafft. Ich verabdschiedete mich von Andreas, der ncoh weitere 7 Stunden vor sich hatte und machte mich für ein paar Stunden ins Hotel, duschte und drehte weitere Runden im Schlaf. weitere Runden schlafen.

Alles in allem ein cooler Lauf, den man mal mitgemacht haben sollte – nachts ist schon ein besonderer Thrill – gerne wieder.

Das 18 km Programm am nächsten Morgen

Und weiter ging’s. Die 18 km Läufer starteten von 10:00 bis 10:40 alle 20 min  in Wellen von rund 200 Leuten. Die längste Strecke bestand aus den Teilstücken der 6er und
12er Runde sowie einem weiteren 6 km langen Abschnitt. Am Ende des Laufs zeigte meine GPS Uhr knapp 20 km an.

Auf der längsten Distanz am Sonntag musste jedes der 52 Hindernisse einmal bewältigt werden, man wurde also weniger nass als auf den 6er Runden nachts. Auf dieser Strecke gab es 3 Versorgungsstationen mit Wasser und Apfelstückchen. Auch wenn es wärmer als nachts war – die Wassertemperaturen waren dieselben geblieben.

Staus gab es lediglich bei den „schwierigen“ Hindernissen. Im Allgemeinen ging es durch den „Wellenstart“ zügig voran. Einige der Hindernisse waren nicht so leicht zu bewältigen wie z.B. ein ca. 4 m langes Tau hoch klettern, kopfüber an einem 10m langen Stahlseil
entlang hangeln oder an mehreren hintereinander aufgehängten „Rädern“ und sich drehenden Griffen – ein Hindernis ähnlich wie aus „Ninja Warrior Germany“- durch zu schwingen. Trotz dieser Widrigkeiten konnte ich beim Laufen und bei den einfachen Hindernissen einiges an Zeit wieder gut machen, so dass ich viele Läufer, die eine Gruppe vor mir gestartet waren, noch einholen konnte.

Was für eine Platzierung jedoch unerheblich war, da es keine Zeitnahme und damit leider auch keine Urkunde für die Läufer gab. Leider gab es auch keine Medaille wie beim 9h Night Shift. Der sandige Boden machte das Laufen nicht einfach und raubte mir ordentlich Kräfte. Vor allem das Areal rund um den „Flyer“ war eher ein Strandlauf ;-). Nachdem die letzten Hangars überquert, die Halpipe erklommen und die letzten Stromhindernisse, die dieses Mal Saft hatten, überwunden waren hatte ich es nach der letzten Brücke geschafft. Gemeinsam mit ein paar jüngeren Läufern aus der ersten Startwelle überquerte ich mit ihnen gemeinsam die Ziellinie. 19,4 Kilometer in 2:26. Da wäre noch etwas drin gewesen, aber nach den Anstrengungen im Night Shift war es ok.

Im Anschluß holte ich noch mein T-Shirt ab. Hier gab es unterschiedliche Varianten für den Night Shift und die Tagesläufer. Leider waren die warmen Duschen kostenpflichtig. Rund um den Zielbereich gab es Info- und Merchandisingstände, Essensbuden und genügend Sitzgelegenheiten sowie einen Sprungturm, bei dem man seinen Mut beweisen konnte.

Mein Fazit: Schöner Event in einer schönen Gegend, der für jeden Fitnesslevel, inkusive Familien, etwas zu bieten hat. Eine Medaille und eine Zeitmessung wären bei den Preisen wünschenswert, sind aber kein muss. Alles im Allem war die Orga sehr gut. Ich komme bestimmt noch einmal wieder. Evtl. starte ich auch in Hamburg, mal sehen.

 

 

 

 

 

 

 

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Mud Masters Night Shift in Weeze. Der Spuk begann pünktlich zur Geisterstunde.

Wenn die Uhr um Mitternacht 12 schlägt, denken wohl die Wenigsten ans Laufen, geschweige denn daran, einen Hindernislauf zu absolvieren. Doch die Macher vom Mud Masters schon. Und auch rund 138 OCR-Läufer. Sie stellten sich der Herausforderung, dem Schrecken von 9 Stunden Quälerei die Stirn zu bieten.

Vorbereitung auf die Geisterstunde

Da ich bereits einige 24-Stunden-Hindernisläufe absolviert hatte, wußte ich, was auf mich zu kam. Rund eine Woche vorher begann ich mich auf die Stunde Null vorzubereiten. Ich erstellte Listen mit den notwendigen Utensilien, packte meine Klamotten zusammen und befüllte diverse Taschen. Regelmäßig checkte ich die Wettervorhersage für Weeze, denn nichts ist unangenehmer, als mit der falschen Ausrüstung eine solche Challenge zu bestreiten. Der Wettergott hatte es gut mit uns gemeint. Pünktlich zum Wochenende war  Sonne und eine trockene, milde Nacht angesagt.

Mud Masters Obstacle Run Night Shift, Hindernislauf Deutschland, ZeltAm Samstag, den 7.5. ging es schon vormittags Richtung Weeze, denn Alexander aus der TTFC-Truppe stellte sich seinem zweiten OCR-Lauf, der 12 km Strecke. Das Gelände rund um den Flughafen Weeze eignet sich hervorragend, um einen Hindernisparcours auf die Beine zu stellen. Weitläufige Parkmöglichkeiten, zahlreiche, ausgediente Bunker und Flugzeughangars, Unmengen Sand und Kiesgruben sowie gaaannnzzz viel Platz. Vor Ort angekommen sammelten wir unsere Unterlagen ein. Anschließend baute ich auf dem Campingplatz nahe eines ausgedienten Hangars mein Wurfzelt auf. Innerhalb kürzester Zeit stand meine Behausung für die anstehende Nacht. Nach getanem Werk bewegten wir uns Richtung Startbereich, denn der Lauf von Alexander, über den er gesondert berichten wird, stand kurz bevor. Nach seinem erfolgreichen Start fuhr ich wieder nach Hause, um mich auf den Nachtlauf vorzubereiten. Diese Vorbereitung bestand vorzugsweise in dem Versuch, etwas Schlaf zu mir zu nehmen. Erstaunlicherweise gelang das auch ein paar Stunden, ehe ich um 18.00 Uhr aus meinem Schlaf-Light aufwachte. Vollständig in der Realität angekommen tankte ich meinen Kohlehydrahtspeicher auf, ehe es gegen 21.00 Uhr wieder Richtung Weeze ging.

Mud Masters Obstacle Run Night Shift, Hindernislauf Deutschland, Parcours

Durch einen unfallbedingten Umweg trudelte ich erst erst gegen 22.20 auf dem Gelände ein. Gerade noch rechtzeitig, um dem Briefing für den Night Shift beizuwohnen. Neben den 9 Stunden-Läufern gab es auch Mitstreiter, die 12 und 18 Kilometer absolvierten. So waren es dann rund 400 Läufer, vorwiegend aus Deutschland und Holland, die sich diesem nächtlichen Abenteuer stellten, weshalb das Briefing auf Englisch abgehalten wurde. Nach 20 Minuten waren alle für die Gefahren und Notwendigkeiten sensibilisiert. Ziel war es, auf einem Rundkurs innerhalb von 9 Stunden so viele Runden wie möglich zu Mud Masters Obstacle Run Night Shift, Hindernislauf Deutschland, Briefing vor dem Startabsolvieren. Der Zieleinlauf musste zwischen 9 und 10 Uhr morgens erfolgen. Dies gab den Läufern die Möglicheit, bis kurz vor 10 Uhr die Ziellinie zu überqueren. Nach dem Briefing traf ich Franki, der mich die ersten 12 km begleitete und am Folgetag noch einmal die 18 km Strecke abreißen wollte. Der ausgewiesene Rundkurs war offiziell 6 km lang, allerdings stellte sich später heraus, dass er rund 7,2 Kilometer lang war (gemessen mit zwei unterschiedlichen GPS-Uhren). Hmmm, irgendwie kam mir das bekannt vor. Auch beim letztjährigen 24-Stunden-Lauf war die Runde um über einen Kilometer länger. Bei einer Dauer von 9 Stunden kommen da einige Kilometer zusammen, die nicht gezählt werden. Die Logik erschließt sich mir in diesem Fall nicht ganz. Ausgerüstet mit wasserdichten Stirnlampen ging ich mit Franki eine Viertelstunde vor Mitternacht in den Startbereich. Hier erwartete uns ein Meer von Stirnlampen und eine ausgelassene Stimmung.

Pünktlich um 0:00 Uhr wurde das Feuerwerk gestartet

Nach einem Einschwörungsritual ging es Punkt 0:00 Uhr auf die Piste, begleitet von einem grandiosen Feuerwerk, der die zu erwarteten Strapazen kurzzeitig vergessen ließ. Gestartet wurde mit dem Hindernis „Bunker Busters“, zwei hintereinander angeordnete Bunker, die sich uns in den Weg stellten. Gefolgt von „Mud Crawl“ und „Boulder“, einer rund 2, 50 m hohe Wand, die ohne Hilfe nur sehr schwer zu erklimmen war, da ein Überhang am oberen Ende eingebaut war. Hier halfen sich die Läufer gegenseitig über das Hindernis. Ehe die Strecke in den „Forest Trail“ mündete war eine weitere Wand, die „Wurm Wall“ zu meistern. Noch war die Stimmung unter den Teilnehmern ausgelassen. Doch die erste größere Mutprobe stand uns kurz bevor. „Execution“ by Night. Eine 4 Meter hohe Plattform bei der plötzlich der Boden unter den Füßen wegklappte. Diese Tatsache führt zu einem recht unguten Gefühl in der Magengegend. Uns wurde empfohlen, die Stirnlampen um den Hals zu hängen, da die Gefahr bestand, dass diese beim Eintauchen vom Kopf gespült werden würde. Diesem Rat folgte ich. Leider dachte ich in diesem Moment nicht an meine Mütze, die ich unter meinem Chicken trug. Nachdem sich die Klappe öffnete und ich ins Wasser eintauchte, merkte ich es sofort – meine Mütze war weg. Jetzt liegt sie in einer Kiesgrube in Weeze, im seichten Wasser verborgen. Mach´s gut, meine treue Mütze. Du hast mir immer tolle Dienste geleistet.

Trotz diesen Verlustes musste es weiter gehen. Also schwamm ich gemeinsam mit Franki im kühlen Nass ans Ufer. Direkt im Anschluß ging es durch ein paar Plastikröhren auf eine Plattform, eher wir wieder Fahrt aufnahmen. Der sandige Untergrund kostete bei jedem Schritt zusätzliche Energie. Nach „Net Crawl“, einem Kriechhindernis, ging es über „Mud Hill“, ein steiler Anstieg raus aus der Kiesgrube. Bevor wir in die Zweite hinabliefen, tankten wir an einem Verpflegungsstand Energie auf. Wasser (später ISO-Getränk) und Bananen standen zur Auswahl. Im folgenden Kessel mussten vorwiegend Holzwände unterschiedlichster Bauart wie „Wood Climb“, „Great Walls oder „Marine Table“ bezwungen werden. In der letzten Kiesgrube warteten weitere Highlights. Nach dem Reifenhindernis „Getting Tyred“ waren die „Monkey Bars“, ein Hangelhindernis, dass sich durch seine extreme Länge auszeichnete, dran. Zu Beginn war es recht einfach zu bewältigen. Je länger der Lauf dauerte, desto schwerer wurde insbesondere dieses Hindernis. Direkt im Anschluß konnte man sich beim „Flyer“ etwas „ausruhen“ und „einfach“ abwärts rutschen. Obwohl das mit der Höhe nicht mein Ding ist, ließ ich die Prozedur über mich ergehen. Stirnlampe abgezogen, Arme verschränkt, Kinn auf die Brust und schon ging es in die Tiefe. Nach wenigen Sekunden und einer Flugeinlage war es dann auch schon vorbei. Das machte wach. Den „Flyer“ während der Nacht zu „genießen“ ist ein ganz spezielles Feeling. Weiter ging´s durch ein Kriechhindernis, vorbei an einem hängenden Seil, mit dem man über ein Wasserbecken schwingen musste. Danach führte die Strecke raus aus der letzten Grube zurück auf das Eventgelände. Bevor die erste Runde komplett war, mussten noch eine Wand, die Half Pipe und der „Sizzler“, das Stromhindernis, bezwungen werden. Um ca. 1:13 Uhr überquerte ich gemeinsam mit Franki das erste Mal die Ziellinie.

Trotz zahlreicher Runden stellte sich kein Drehwurm ein

Verlustbilanz der ersten Runde. Eine Mütze. Da die Temperaturen recht mild waren, entschied ich mich dafür, auf die Mütze zu verzichten und nur mit meinem nassen Chicken weiter zu laufen. In der zweiten Runde zog sich das Feld schon etwas mehr in die Länge, Wartezeiten an den Hindernissen gab es praktisch keine mehr. Das war angenehm, da man durch die Wasserhindernisse immer wieder nass wurde, weshalb der Körper mit der Zeit unmerklich langsam auskühlte. Da war permanente Bewegung ein probates Mittel, dem entgegenzuwirken. Um eine weitere Unterkühlung der Läufer zu vermeiden, schlossen die Wasserhindernisse „Execution“ und „Flyer“ von 2:00 bis 7:00 Uhr ihre Pforten. Eine Massnahme, die meines Erachtens sinnvoll ist, denn man unterschätzt leicht die Gefahren einer Unterkühlung. Nach der zweiten Runde verabschiedete ich mich von meinem Begleiter Franki. Er durfte an der Matratze horchen, während ich unter dem Sternenhimmel weiter meine Runden drehte.

Kein Bier für die Nachtschicht während des Rennens

Bei meiner dritten Runde lief ich mit ein paar 18 km Läufern über die Ziellinie. Diese bekamen just nach dem Zieleinlauf ein alkoholfreies Bier in die Hand gedrückt. Hm, dachte ich mir, das wäre jetzt etwas und stellte mich ebenfalls an. Als ich vom Supporter gefragt wurde, ob ich bereits fertig sei, verneinte ich. Daraufhin wurde mir das „Rundenbier“ verweigert. Ich beschwerte mich zwar, aber fand kein Gehör. Das war enttäuschend. Dies merkte auch einer der 18 km Finisher und bot mir ein paar Schluck aus seiner Flasche an. Diese Einladung konnte ich natürlich nicht abschlagen. Genußvoll ran der Gerstensaft meine Kehle hinunter. Endlich etwas anderes als Wasser :-). Nach diesem Durstlöscher wechselte ich für die Nacht die Klamotten. Raus aus den Nassen, rein in die Trockenen. Hört sich komisch an, aber das tat richtig gut. Meine Stirnlampe, die recht schwach leuchtete, wechselte ich durch ein stärkeres Modell aus.

You never walk alone

Nach einer kleinen Stärkung aus meinem Proviantbeutel ging es weiter. Da die meisten Teilnehmer des 12 und 18 Kilometer Laufs bereits gefinished hatten, waren nur noch vereinzelt Läufer auf der Strecke anzutreffen. So konnte ich in der Ferne einzelne Lichter in der Dunkelheit tanzen sein. Allmählich stellte sich eine befremdliche Ruhe ein. So viel ich allmählich in den Modus „Kopf aus, einfach laufen“. Während ich lief, entschied ich mich dafür, keine längere Pause mehr zu machen. Ich wollte meinen Rhythmus beibehalten. So drehte ich meine Runden. Und ab und an traf ich auf einige Leidensgenossen, die sich wie meine Wenigkeit über den Kurs quälten. Insbesondere der lockere Untergrund machte sich immer stärker bemerkbar. Der Sand kostete viel Kraft und die Beine wurde jede Runde etwas schwerer. So ging die Nacht langsam vorüber.

Gefühlt waren gegen 4 Uhr morgens die wenigsten Läufer auf der Strecke, was aber letzendlich keine Rolle spielte, denn seit einigen Stunden lief ich im „Trance-Modus“. Gegen 5:30 begann die Sonne aus der Versenkung zu kommen. Das weckte die Lebensgeister in mir. Und noch waren die Wasserhindernisse geschlossen. Kurz vor 7 Uhr passierte ich noch einmal den Flyer. Das war´s dann auch mit den „Trockenübungen“.  Von nun an standen „Execution“ und „Flyer“ wieder auf dem Programm. Und die Überwindung war groß, sich wieder in die kalten Fluten zu stürzen. Ein Vorteil hatte „Execution“ wenigstens. Danach war ich wieder mehr als wach, bereit, die letzten Stunden in Angriff zu nehmen. Zudem waren wieder mehr Läufer auf der Strecke, was die Mud Masters Obstacle Run Night Shift, Hindernislauf Deutschland, Tough Chicken mit Dutch Mud ManMotivation zusätzlich steigerte. Und für den ein oder anderen Spaß war immer noch jeder zu haben. Nach zwei weiteren Exekutionen und Flugeinlagen überquerte ich gegen 8:30 Uhr die Ziellinie. Der Moderator fragte mich, ob ich denn noch eine Runde in Angriff nehmen wolle. Ich überlegte kurz, entschied mich dann für eine letzte Ehrenrunde, die ich vor 10 Uhr beendet haben musste. In dieser letzten Runde war es richtig einsam. Die Schritte wurden schwerer und schwerer. Ständig schaute ich auf meine Uhr, denn der Parcours zog sich wie Kaugummi. Fast hatte ich das Gefühl, auf der Stelle zu treten. So war ich der letzte Läufer, der die 8 Runde in der vorgegebenen Zeit beendete. Nach 9:48:40, 8 Runden und 56 Kilometern überkroch ich als 19 von 138 Startern im vorgegebenen Zeitlimit die Ziellinie. Geschafft! Erschöpft, völlig leer, aber glücklich musste ich mich erst einmal sammeln, schnappte mir etwas apathisch mein wohlverdientes „Zielbier“, nahm meine Verpflegungstasche und bewegte mich Richtung Zelt. Hier angekommen setzte ich mich erst einmal in meine Behausung und sinnierte, starrte bewegungslos gegen die Zeltwand. Ehe ich mich wieder bewegte verging bestimmt eine halbe Stunde.

Auslaufen beim Mud Masters Familiy Run

Und das musste ich auch, denn zum Auslaufen standen 3,5 Kilometer Family Run mit meiner 10 jährigen Tochter auf dem Programm. Hätte ich meinen körperlichen Zustand vorher erahnt, hätte ich meiner Tochter diesen Lauf nicht vorgeschlagen. Mir taten alle Knochen weh. Aber da musste ich jetzt auch durch. Um 14:00 Uhr war es dann soweit. Ein lockerer Family Run mit meiner Tochter, wo ich ihr zeitweise den Vortritt lassen musste. Ein schöner Event, der Eltern wie Kindern sichtlich Spaß machte. Nach rund einer Stunde war auch das Auslaufen mit meiner Tochter geschafft. Glückliches Ende eines kräftezehrenden Wochenendes.

Mud Masters Obstacle Run Night Shift, Hindernislauf Deutschland, Streckenverlauf

Strecke Hindernislauf Mud Masters Obstacle Run Night Shift in Weeze

Fazit: Der Mud Masters Night Shift war ein sportlicher Höhepunkt, der mir im Gedächtnis bleiben wird. Von 138 Startern konnte ich nach 8 Runden, 56 Kilometern und  9:48:40 unter die Top 20 laufen. Strecke, Hindernisse und Orga waren top, lediglich bei der Verpflegung auf der Strecke hätte ich mir mehr Abwechslung gewünscht. Nach ein paar Stunden bekommt man zwar gelegentlich Halluzinationen, trotzdem wird aus Wasser kein alkoholfreies Bier und aus Bananen werden keine Äpfel.
Der anschließende Family Run war ein klasse Lauf, der sich hoffentlich etabliert. Hier können die Kids zeigen, was in ihnen steckt und sich einmal richtig einsauen. Eine willkommene Abwechslung zu iPad & Co.

Euer
TC

 

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Rookie Alex beim Mud Masters Obstacle Run in Weeze

Co-Autor AlexanderEin Bericht von Alex

 

 

Mein zweiter OCR-Lauf überhaupt, nötigte mir im Vorfeld schon Respekt ab. Am Samstag den 06.05.17 kam ich gegen 11:40 auf dem Gelände von Weeze an. Die Parksituation war gut durchorganisiert und wir hatte herrliches Wetter bei ca. 20 Grad. Ich startete in der 12:50 Gruppe zu meinem 12 km Kurs. Aufgeregte Stimmung beim Warmmachen am
Start durch die „Einheizer“ des Mud Masters.

Angenehm fand ich, dass sich der Schwierigkeitsgrad der ersten Hindernisse langsam steigerte und ich als Läufer mich warm laufen konnte. Kritikpunkt waren auf der ganzen Strecke die schlecht und spärlich verteilten Wasserstationen.

Mud Masters Obstacle Run 12 km, Hindernislauf Deutschland, Hindernis Bunker Busters

Das Gelände ist wie geschaffen für diesen Hindernis-Lauf. Spanned auch durch die ganzen Bunkeranlagen! Die Strecke durch die sandige Heidelandschaft war wirklich ein Vergnügen. Bei den Hindernissen haben es mir der „Flyer“ und „Execution“ angetan.
„Execution“ war durch den Fall in das erstaunlich kalte Wasser (Umgebungstemperatur 20 Grad, Wasser gefühlte 6 Grad) eine „knackige“ Überwindung, wo die Rettungsschwimmer vom Mud Masters alle Hände voll zu tun hatten.

Der „Flyer“, eine überdemensionale Rutsche mit Abschluss im Schlammwasser, hatte meines Erachtens den richtigen Winkel ohne gefährlich zu sein und war allein aufgrund seiner Dimension beeindruckend. Sonst gab es die üblichen Hindernisse, die die anderen OCR-Veranstalter auch bieten.

Erwähnt sei hier die obligatorische „Monkey-Bar“ über Wasser. Leider habe ich auch bei meinem zweiten Lauf an den letzten beiden Sprossen aufgeben müssen :-(. Werde vor dem nächsten Lauf das noch trainieren müssen!
Die Stimmung im Allgemeinen war super und geprägt durch Teamgeist –gerade bei den Holzwänden, die zu überwinden waren, wurde gerne Hilfe per „Räuberleiter“ angeboten. Das Hinderniss kurz vor Ende wo man den Mitläufer „Huckepack“ nehmen sollte war in meinem Fall eine echte Herausforderung, da ich einen 90 Kilo Mann tragen durfte.

Positiv aufgefallen sind mir die Wartezeiten an den Hindernissen. Hier gab es bis auf zwei Hindernisse keine Verzögerungen. Wenn man es mit so manchen Konkurrenzveranstaltungen vergleicht, wo der Läufer auch mal eine halbe Stunde warten muss, bis er das Hinderniss angehen kann!
Die Duschen im Ziel waren leider so überlaufen, daß ich mir das Gedränge gespart habe und mich auf meine Dusche zu Hause gefreut habe. Die Verpflegung ließ zu wünschen übrig, das könnte optimiert werden.

Zwar gibt es beim Mud Masters Obstacle Run ein cooles Funktionsshirt, aber leider keine Medaille, was ich mir für die Zukunft wünschen würde. Insgesamt eine gelungene Veranstaltung auf dem OCR-Kalender mit geringem Optimierungspotential.

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