2011

Motorman Run 2013 in Neuenstadt. Eines der größten Hindernisse war das Essenfassen :-)

So, nun der Laufbericht vom Motorman Run in Neuenstadt, Baden-Württemberg. Wie beinahe jedes Jahr war der Wettergott den Wettkämpfern und -kämpferinnen wohlgesonnen. Morgens noch kräftige Regenschauer, klarte es zum Rennbeginn gegen 14.00 Uhr auf. Bei strahlendem Sonnenschein ging es auf den 7 km Rundkurs, der bei den „Ganzen Kerlen“ zwei mal absolviert werden mußte. Der Start fand wie die letzten Jahre im Mühlweg statt. Der Kurs führte zu Beginn durch die Stadt. Einige Engstellen und Bachquerungen führten dazu, daß sich das Läuferfeld der ersten Staffel nur langsam auflöste. Rund 37 Hindernisse pro Runde ließen keinen wirklichen Laufrhythmus aufkommen. Das erste schwerere Hindernis war eine Bretterwand von ca. 3 m Höhe. Diese konnte mit Hilfe eines Seils überwunden werden. Allerdings war der Weg nach unten gefährlich, da das Seil ziemlich glatt war. Hier gab es einige „Abstürze“ zu verzeichnen. Alternativ konnten auch eine niedrigere Wand oder ein Palettenstapel überwunden werden.

Nach Styroporcontainer, Schlammgrube, LKW-Anhängern und einer erneuten Bachdurchquerung ging es über die Kocher aufs freie Feld. Hier führten insbesondere ein Wasserhindernis und der Reifenstapel zum Durchkriechen zu Staus. Strohballen, Klettergerüst und Schlammgruben bildeten ein Hindernisensemble, welches für Abwechslung sorgte. Nach erneuter Überquerung der Kocher führte ein leichter Anstieg in die Innenstadt, wo vorwiegend Kletterhindernisse zu überwinden waren. Ein Highlight war sicherlich die Strohpyramide in der Innenstadt, die unter den Zuschauern für Stimmung sorgte. Anschließend ging es hinunter zum Mühlenweg in den Start/Zielbereich. In der zweiten Runde war die „Stausituation“ leider etwas verschärft, da die Spaßläufer überrundet wurden.

Alles in allem war die Organisation, insbesondere die Verpflegung für die Läufer, und die Stimmung an der Strecke Klasse. Ein Lob an die Organisatoren und die Neuenstädter. Woran man allerdings noch arbeiten könnte wäre an der Entschärfung der Staus UND der Essensausgabe und der damit verbundenen Kassensituation. Bevor man sich stärken konnte mußten Essensmarken erworben werden. Da es nur zwei Kassen gab, bildeten sich lange Schlangen, die Wartezeiten waren dementsprechen :-(. Wer hätte das gedacht. Das größte Hindernis für ausgehungerte Läufer gab´s zum Schluß. :-).

TC

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