2011

Hyänen und Löwen stellten kein Hindernis dar

Am 30sten August fand der Hindernislauf Tough Safari der Laufserie Tough Ten Miles in den Niederlanden statt. Die Strecke führte 10 Meilen (16 Kilometer) durch den Safaripark Beekse Bergen, vorbei an Löwen, Affen und Hyänen. Beim Passieren der Raubtierkäfige fühlte ich mich als chicken irgendwie beobachtet. Egal, etwas auf Tempo gedrückt und der Chickensnack war für die Tierchen außer Reichweite.

Aber der Reihe nach. Die Anreise vom Niederrhein aus war recht flott und in einer Stunde und 20 Minuten erledigt. Bereits ab 4 Jahren konnten sich Kids über die kinderfreundlichen Hindernisse wie Sofas oder Matratzen „quälen“. Hindernisläufe für Kinder, in Holland häufiger anzutreffen. Find ich gut, denn die Kids haben richtig Spaß daran. Leider war die Ausschilderung des Events dürftig. Die Strecke vom Parkplatz zum Startplatz war erst nach rund 10 Minuten erreicht. Die Abholung der Unterlagen war problemlos, allerdings gab es für Personen, die sich nach dem 24sten angemeldet hatten kein T-Shirt mehr. Hmm, warum auch immer. Jedoch schienen noch genügend T-Shirts vorhanden zu sein. Also nett gefragt und schon wurde mir ein Shirt ausgehändigt. Um 15 Uhr startete der Kinderlauf. Sie hatten sichtlich ihren Spaß. Nach rund 15 Minuten waren sie bereits im Ziel und konnten ihre Medaille in Empfang nehmen.

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Nachdem es zwischenzeitlich Bindfäden geregnet hatte waren um 17 Uhr die Erwachsenen dran. Das Läuferfeld war unterteilt in die 10 und 5 Meilen Starter. Bei aufklarendem Wetter ging es auf die Strecke. Das Feld zog sich recht schnell auseinander, was ein zügiges Vorankommen ermöglichte. Die Hindernisse waren dabei recht harmlos. Von einem Linienbus, über einen alten Caravan und Holztische war alles dabei. Die ersten Schwierigkeiten hatten einige Läufer bei den Monkey-Bars. Weiter ging es durch den Safaripark, wobei einige Male die Temperatur des Seewassers getestet wurde. Gegen Ende der ersten Runde wurde es noch einmal interessant. Eine Wasserrutsche und eine 2m Holzwand ließen das Adrenalin etwas ansteigen. Die ersten 5 Meilen waren geschafft. In der zweiten Runde waren wir mit den Tieren beinahe alleine, da die meisten Zuschauer das Gelände verlassen hatten. Diese schienen sich aber nicht sehr für uns zu interessieren. Einige, wie z.B. die Schimpansen, zeigten ein richtiges Desinteresse. Na ja, man kann es ihnen nicht verübeln.

Zum Abschluß der zweiten Runde erwartet uns das Highlight, ein ca. 25 m langer Sattelauflieger, der schräg gestellt war. Mit einer Plane abgedeckt bildete er eine Riesenrutsche, die in den See führte. Anfangs recht gemächlich bekam ich die letzten 5 Meter noch einmal richtig Speed bevor ich in die Fluten des Sees eintauchte. Yes, das war sicherlich das Highlight des Lauf :-). Das chicken auf dem Kopf wieder gerade gerückt ging es ins Ziel. Eine Medaille gab es leider nicht :-(.

Fazit: Ein netter Lauf, der insbesondere für Einsteiger geeignet ist. Einige organisatorische Mängel und die Tatsache, dass es keine Medaille gab, trübten den Eindruck ein wenig.

Gruß
TC

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