2011

Urban Nature Run in Dordrecht. Erfolgreiche Premiere für Rookie Niklas.

Nach einiger Überzeugungsarbeit konnte ich meinen Kumpel Niklas überzeugen, seinen ersten Hindernislauf zu bestreiten. Aus einer Bierlaune heraus sagte er die Teilnahme am Urban Nature Run in Dordrecht, Niederlande zu. Ein Tag später kamen dem latenten Hobbyläufer dann aber doch Zweifel.  „Ne, das Wasser und so. Ich weiß nicht?“ Aber ein Mann, ein Wort. So lob ich mir das :-).

Urban Nature Run, German Task ForceAlso ging es am Samstag, den 8.11. nach Dordrecht. Südlich von Rotterdam gelegen ist das Städtchen vom Rheinland aus in rund 2 Autostunden zu erreichen. Der Wettergott war uns hold und bescherte uns recht angenehme 11 Grad Celcius. Laut Veranstalter waren zum zweiten Urban Nature Run rund 300 Teilnehmer am Start. Nur ein kleiner Bruchteil davon absolvierte die 18 km, die später auf 20 km nach oben korrigiert wurden. Die Premierenstrecke für Niklas belief sich auf 6 km. Um 12.45 Uhr startete ich in der 18 bzw. 20 km Gruppe.
Nach einer kurzen Laufstrecke war Treppensteigen angesagt. Wasserturm innen hoch, außen runter. Noch knubbelte sich das Läuferfeld etwas, was sich aber schnell änderte. Nach den obligatorischen Reifen und einer Reihe von Kabeltrommeln waren die „Walls“ an der Reihe. Drei hintereinander angeordnete ca. 2,40m hohe Wände. Hier war Teamwork angsagt. Weiter ging es durch einen kleinen Kanal, über einen Container zum Hindernis „Bridge Crawl“. Ein Seil, frei schwingend, führte unter einer Fußgängerbrücke hindurch. Auf der einen Seite ging es hinunter, auf der anderen wieder hoch. Zugegeben, ein gewisser Drahtseilakt. Schaffte man es nicht, landete man im Wasser. Das musste ich natürlich testen :-).

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Anschließend ging es weiter am Kanal entlang, wieder ins Wasser zu einem Netz, das an einer Fußgängerbrücke befestigt war. Es folgte das „Tree Walking“. Jeweils zwei Seile waren zwischen Bäumen gespannt. Während das Eine zum balancieren diente, war das andere zum Festhalten gedacht. Die anschließende Verpflegungsstation bot neben dem verabreichten Wasser die Möglichkeit, sich mit den Streckenposten über den Streckenverlauf auszutauschen. Denn für die 6 km Läufer stellte dies den Wendepunkt dar. Die 12 und 18 km Läufer mussten von diesem Punkt aus Strecke machen. Kriechhindernisse, einige Kletterhindernisse mussten überwunden werden ehe die Läufer die Verpflegungsstation wieder erreichten. Hier war dann noch einmal Wasser tanken angesagt.

Weiter ging es am Deich entlang bis zum nächsten Wasserhindernis. Dann folgten zwei Strohballenhindernisse ehe es nach der Überwindung der LKW Hindernisse in die Autowaschanlage ging. Leider fehlte der Schaum, trotzdem eine schöne Idee. Kurz vor Ende der 12 km Runde mussten noch Mülltonnen geschoben bzw. gezogen werden. Nach dieser „Challenge“ erreichten ich den Zielbereich. Um die 18 km voll zu kriegen musste ich nun noch einmal die 6 km Strecke absolvieren. Die größte Herausforderung war eher die, dass nur noch wenige Läufer den Parcour absolvierten, sodass die 2,40 Meter hohen Wände mich vor einige Probleme stellten. Mit Hilfe der Stützstreben überwand ich letztendlich die drei „Mauern“. Puhh, der Rest erschien mir dann machbar. Nach rund 2:35 Minuten erreichte ich erleichtert das Ziel.

Und Niklas? Der hatte seinen Spaß bei seinem ersten Hindernislauf. Sein Urteil: „Das war bestimmt nicht der Letzte“. Ich bin gespannt.

Euer
TC

 

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