2011

Geschafft. Tough Guy 2013 Year of the Zulu.

Wenn Wasser auf der Haut zu brennen beginnt – das gibt es nur beim Tough Guy Race. Der alljährliche Lauf Ende Januar macht extreme Temperatur und Witterungsbedingungen erst möglich. Diesmal lagen die Temperaturen 2 Tage vor dem Tough Guy Race 2013 rund um den Gefrierpunkt, eine Schneedecke auf dem Veranstaltungsgelände ließ es wie eine schöne Winterlandschaft erscheinen. Die Außentemperaturen stiegen heute noch auf 5 Grad Celcius an, die Wassertemperaturen waren gefühlt darunter. Rund 5-6 cm dicke Eisplatten tanzten in den braunflüssigen Wasserhindernissen. Es war offensichtlich, daß die Wasserhindernisse einiges an Überwindung kosten würden. Doch davor ging es erst mal auf die ausgiebige Laufstrecke, wobei das Hindernis „Slalom“ diesmal extrem ausgestaltet war. Rund 12 x einen Steilhang hoch und runter. Das ging in die Oberschenkel. Nach dem Hindernis „Tiger“ kam dieses Jahr erstmals ein neues Hindernis hinzu. Rund 100 m durch eiskaltes, hüfthohes Wasser waten ließ die Haut brennen. Ab und an musste man Eisplatten aus dem Weg räumen. Kleine Schikane am Rande :-).

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Nach den üblichen Kletterhindernissen wurde es an den Watertunnels wieder freezig.
4 x unter Baumstämmen hindurchtauchen. Mir schien der Kopf zu platzen. Was für eine Folter. Das nächste Eiswasser durfte ich dann springend aus rund 3 m Höhe ertauchen. The Plunge machte noch einmal so richtig Lust auf bbrrrrrr. Schnell ans Ufer geschwommen und am Feuerchen etwas aufgewärmt. Das Colosseum (auch so ne Badewanne) wurde ausgespart. Der letzte Abschnitt bis zum Ziel war fast Routine. Erst nach dem Zieleinlauf spürte ich die Kälte und Erschöpfung in mir aufsteigen. Egal. Erneut eines der härtesten Hindernisrennen der Welt, das Tough Guy Race, bezwungen :-).

TC

2 Kommentare

  1. Herzlichen Glückwunsch zum erfolgreichen Lauf in England! Ganz großen Respekt und Hut ab!! 🙂 Bin schon auf die Bilder gespannt.

    1. Vielen Dank. Vor den Wasserhindernissen, insbesondere Watertunnels und Plunge, hatte ich bei den Witterungsbedingungen am meisten Respekt. Es war wie erwartet saukalt. Habe mich aber so gut ich konnte mit Sauna, kalter Badewanne, Kopf unter Eiswasser und laufen im knietiefen Rheinwasser vorbereitet. Hat schon einiges gebracht, insbesondere mental.

      Grüsse aus GB
      TC

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