2011

Der Huhn und die Weizen-Truppe

Der Braveheartbattle 2014. 28 km, 900 Höhenmeter, 3 Grad kaltes Wasser. Bei strahlendem Sonnenschein war das Streckenprofil mal wieder eine Herausforderung. Aber die größte war die Sanwald Weizen-Truppe. Die Jungs aus Stuttgart liefen mir während des Laufs immer wieder über den Weg und wir machten uns einen Spaß aus dem permanenten Wiedertreffen. Selbst zum Schluß hat das Schicksal zugeschlagen. Gemeinsam sind wir über die Zielline geschritten. Witzig war`s. Ein Gruß nach Stuttgart.

Tough Chicken, Lanoph Fields, Braveheartbattle 2014

Aber noch einmal zurück zum Start. In der 5 Startergruppe losgelaufen ging es direkt nach dem Stadion zum Killing Drill. Erst mal im Waldgebiet steile Steigungen und Gefälle meistern. Anschließend ging es auf Strecke an der Lauer entlang, ab und an auch mal durch das kühle Nass. Erstmals führte der Weg durch die Altstadt von Münnerstadt. Eine schöne Abwechslung, auch für die Zuschauer, die sichtlich ihren Spaß hatten. Nach diversen Hindernissen war wieder der „Hangman“ an der Reihe, dieses Jahr an einer anderen Stelle über die Lauer „gespannt“. Hmm, ein Hindernis, mit dem ich einfach nicht warm werde. Mit nassen Lederhandschuhen und meines erachtens zu dicken Eisenstangen sind diese sehr schwer zu greifen. Manche versuchten den „Klammeraffen“, viele, wie auch ich, haben den Weg durch die Lauer gewählt. Doch das große Waterloo kam mit den Lanoph-Fields, 5 aufeinander folgende, metertiefe Schlammgruben. Hier ging es nur mit Teamwork weiter. Die erste Grube, die eine ca. 3 Meter hohe Schlammwand aufwies, stelle alle Läufer vor eine beinahe unlösbare Aufgabe. Die Wand war so glitschig, daß man selbst mit der Hilfe Dritter kaum die Wand überwinden konnte. Das ganze 5 mal hintereinander zehrte an den Kräften.

Mit Masterchief Hill, Ramses Hill, Heartbrake Ridge und Mystic Mountain folgten steile An- und Abstiegestiege in den Hügeln rund um Münnerstadt und Burghausen. Loch Ness war dann das nächste Highlight. Das Regenüberlaufbecken war mit 3 Grad kaltem Wasser gefüllt. Die Teilnehmer mussten jeweils unter zwei aneinandergebundene Kanus hindurchgetauchen. Das war FRISCH. Brrrr. Bei Bauer Edi konnte man sich, nach einer Warmlaufphase, mit diversen Speisen und Getränken stärken. Der Rückweg führte wieder über die schlammigen Lanoph-Fields. Diesmal war es etwas einfacher, da die Wände, die zu überwinden waren, in umgekehrter Reihenfolge niedriger waren. Weiter zurück ging es über den Hangman an der Lauer entlang zum Stadion. Den Killing Drill noch einmal überwunden, erreichte ich mit den Weizen Jungs in 03:59:11 das ersehnte Ziel und bin damit unter den 4 Stunden geblieben :-). Das reichte zu Platz 715 von 3.000 Läufern. Passt.

TC

PS: Wenn nur nicht der Muskelkater wäre 🙂 Und. „Der Huhn“ in der Headline ist kein Schreibfehler.

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