2011

Die Hölle von Rudolstadt. Getting Tough The Race.

Bei 2 Grad Luft- und 4 Grad Wassertemperatur inkl. Schneefall stellte der Getting Tough The Race in 2013 ein extreme Herausforderung dar. Im Vergleich zum ersten Lauf hat sich der Anteil der Wasserhindernisse und die Anzahl der Hindernisse erhöht.

Nach dem Start, bei dem auch Mr. Mouse vom Tough Guy als Gast zugegen war, ging es auf die Strecke. Das erste Kriechhindernis wurde Mangels klaren Aufbaus von den rund 1.200 Startern beinahe überrannt. Die folgenden zwei Wassergräben machten Teamarbeit notwendig. Anschließend führt die Strecke erstmals durch die Saale (Schillerquerung), die eine recht starke Strömung aufwies. Erfrischt durch das Wasser der Schiller ging es in die Hügel rund um Rudolstadt. Durch extreme Steigungen, Tragen von Autoreifen, gefrorenen und aufgeweichten Untergrund wurde das Feld auseinander gezogen.

Nach rund 20 Kilometern wurde die Hindernisfrequenz, beginnend mit einem langen, kalten Wassergraben in Hufeisenform, erhöht. Highlight war sicherlich wieder das Freibad.  7 Baumstämme im 4 Grad warmen Wasser mussten untertaucht werden. Wie erwartet, war es A…. kalt, die Birne bekam ihre Abkühlung. Trotz Handschuhe haben meine Hände ihr Gefühl verloren. Etwas Abhilfe haben zwei Becher heißen Tee, die ich über die Handschuhe gegossen habe, gebracht.

Der Walk of Fame stellte wie letztes Jahr, eine Herausforderung dar. Insbesondere die Pyramide und die anderen Kletterhindernisse machten den Teilnehmern Schwierigkeiten. So hat eine Hand der Anderen geholfen. Am Ende gab es viele Läufer mit Krämpfen. Die Strecke forderte am Ende also ihre Opfer.

Nach rund 4 Stunden erreiche ich erschöpft und ausgekühlt das Ziel. Bei diesen Wetterbedingungen und der Anzahl der Hindernisse kann sich der Getting Tough The Race durchaus mit dem Tough Guy in Wolverhampton messen.

Vielen Dank an das Orga Team und die tollen Zuschauer, die die Läufer klasse angefeuert haben. Das schreit nach Wiederholung :-).

TC

PS: Bilder folgen.

4 Kommentare

  1. Absoluter Respekt vor euren Leistungen, da ziehe ich als Rennsteiglaeufer echt den Hut.
    Ach so,das Flüsschen heisst.Saale, nicht Schiller(das war ein Dichter, der sich hier das erste Mal mit Goethe getroffen hat, allerdings nicht,um zu laufen….) 🙂

    1. Hallo Gerd!

      Danke, aber der Rennsteiglauf ist auch nicht ohne. Muß Landschaftlich schön sein. Welche Strecke hast Du absolviert. Na, mir kam das auch spanisch vor mit der „Schiller“. Hätte mal besser lesen sollen. Die Passage hieß Schillerquerung. Irrtümlich habe ich angenommen, dass es noch eine zweite Wasserstraße in Rudolstadt gibt. Wenn ich mir es recht überlege, keine schlechte Idee „die Schiller“ :-). Vielleicht haben sich die beiden Denker zum Schwimmen getroffen. Aber wir wollen der Saale ja nicht Unrecht tun. In diesem Sinne:
      „Kurz ist mein Lauf und begrüßt der Fürsten, der Völker so viele,
      Aber die Fürsten sind gut, aber die Völker sind frei.“
      Gruß
      TC

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